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Grundlagen

Prompts für den Vertrieb: zwanzig Vorlagen für den Alltag

Von Nicolas Krohn · · 3 Min. Lesezeit

Gute Prompts für den Vertrieb sind kurz, konkret und wiederverwendbar. In diesem Beitrag finden Sie zwanzig Vorlagen für den Alltag, geordnet nach fünf Aufgaben. Ersetzen Sie die Angaben in eckigen Klammern durch Ihre eigenen und speichern Sie, was funktioniert.

Ein Prompt ist ein Arbeitsauftrag. Er wird besser, wenn er vier Dinge nennt: Rolle, Material, Aufgabe und Form des Ergebnisses. Geben Sie nur Daten ein, die Ihr Unternehmen für das jeweilige Werkzeug freigegeben hat. Die Regeln dazu stehen im Beitrag Kundendaten und KI. Und prüfen Sie jedes Ergebnis, bevor es zum Kunden geht.

Prompts für den Vertrieb: Vorbereitung

Vor dem Termin zählt Tempo. Diese Vorlagen verdichten vorhandenes Material und liefern Fragen, mit denen Sie beim Geschäft des Kunden beginnen und nicht beim eigenen Produkt.

Nachbereitung

Am besten direkt nach dem Gespräch, solange alles frisch ist. Sprechen Sie Ihre Eindrücke ein und lassen Sie die Ordnung erledigen.

E-Mail

Geben Sie immer Empfänger, Anlass und gewünschte Länge an. Dann klingt der Entwurf nach Ihnen und nicht nach Werbung.

Angebot

Preise, Mengen und Bedingungen kommen aus Ihren Systemen und nie aus dem Sprachmodell. Die Vorlagen helfen bei Sprache und Aufbau.

Training

Üben Sie in kurzen Einheiten, zum Beispiel zehn Minuten vor einem wichtigen Termin.

Die Vorlagen für das Training ersetzen kein Coaching. Sie machen aber Üben jederzeit möglich. Mehr dazu im Beitrag Vertriebstraining mit KI-Rollenspielen.

Häufige Fragen

Muss ich die Vorlagen wörtlich übernehmen? Nein. Passen Sie Ton, Länge und Felder an Ihr Team an. Wichtig ist, dass Material und gewünschte Form immer genannt werden.

Wann lohnt sich ein Agent statt einzelner Prompts? Wenn Sie denselben Prompt jeden Tag mit denselben Quellen ausführen. Dann holt ein Agent das Material selbst und liefert das Ergebnis ohne Handarbeit. Freigeben muss weiterhin ein Mensch.

Fazit

Zwanzig Vorlagen sind ein Anfang und kein System. Der Nutzen entsteht, wenn Ihr Team drei oder vier davon täglich verwendet und die gewonnene Zeit in Kundengespräche fließt. Ihr nächster Schritt: Wählen Sie je Aufgabe eine Vorlage aus, testen Sie sie eine Woche lang und legen Sie die besten in einer gemeinsamen Sammlung ab. Wie viel Zeit das bringt, schätzen Sie mit dem Zeitgewinn-Rechner.

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